Mirjam Markert

"Erfolg kommt immer dann,
wenn du tust, was du liebst!"

Albert Einstein

W E L C O M E

3,8km Schwimmen  -  180 km Radfahren  -   42 km Laufen - die ultimative Herausforderung        

Ich bin Mirjam Markert, Triathletin, Mama von drei Kindern und berufstätig in Vollzeit – und doch mit ganzem Herzen im Spitzensport zu Hause.
2025 durfte ich meinen Traum leben: Start bei der Ironman World Championship auf Hawaii.
Mit einer Zeit von 10:49 Stunden bin ich die schnellste Frau aus Sachsen und die 20. schnellste Deutsche – ein Erfolg, der zeigt, was mit Disziplin, Leidenschaft und guter Organisation möglich ist. Triathlon ist für mich mehr als Sport – es ist ein Lebensweg. Ich möchte Menschen inspirieren, Grenzen zu verschieben und Ziele zu erreichen, auch wenn der Alltag voll ist. 

Ich freue mich über Wegbegleiter:innen, Partner und Unterstützer, die diesen Weg mit mir gehen möchten – mit gemeinsamen Werten, Begeisterung und Mut zu großen Zielen. 

N E W S 

Watt is los - PODCAST

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In der neuen Folge vom Watt is los Podcast sprechen Co-Host Sophie mit Profitriathletin Daniela Bleymehl und mir - Mirjam Markert - über die Combo Mama-und-Athletin-Dasein und welche Herausforderungen, aber auch schönen Dinge das mit sich bringen kann.
Eine spannende Kombination mit kleinen aber feinen Unterschieden!
Hört gerne mal rein.


IRONMAN WORLD CHAMPIONSHIP 2025 auf HAWAII

Schwimmen – 1:07 h

Der Start in den Tag – und in das Abenteuer Ironman World Championship – begann im Morgengrauen des Pazifiks. 
Das Wasser: unfassbar salzig, die Wellen unruhig. Auf den ersten 1500 Metern konnte ich im Wasserschatten der führenden Schwimmgruppe mit gleiten und ruhig meinen Rhythmus halten. Doch nach der Wende wurde der Wellengang stärker – die Orientierung wurde zur Herausforderung. Die zweite Hälfte forderte Kraft, Konzentration und Durchhaltevermögen. Ein wilder, ehrlicher Start in einen unvergesslichen Tag auf Hawaii. 🌊


Radfahren – 5:44 Stunden

Mit großer Freude und einem schnellen Wechsel aufs Rad ging es hinein in den nächsten Abschnitt des Tages. Durch die jubelnden Menschenmengen von Kona getragen, rollte ich mit gutem Druck auf den Pedalen die Palani Road hinauf – und hinaus auf den Queen Kaʻahumanu Highway. Dort zeigte sich die wahre Inselherausforderung: Seitenwinde, flimmernde Hitze über der Lava und endlose Weite. Rund 1700 Höhenmeter galt es zu bewältigen – bei jeder Verpflegungsstation hieß es: kühlen!
Bergab verlor ich durch mein Leichtgewicht ein paar Plätze, doch ich blieb fokussiert – konstante Wattwerte, saubere Energiezufuhr, kühler Kopf. 🌋


Laufen – 3:50 Stunden

Getragen von der Stimmung in Kona startete ich in den Marathon. Die Beine fühlten sich gut an, die Versorgung passte, der Ali‘i Drive war pure Motivation – besonders beim Anblick meiner Kinder. Bekannte Athletinnen zogen vorbei, doch ich blieb bei meinem Plan: ruhig, fokussiert, kontrolliert.

Der Weg hinauf zur Palani Road und hinaus zum Energy Lab forderte alles – Hitze, Steigung, strauchelnde Athletinnen. Dort hieß es kühlen Kopf bewahren und bei sich bleiben. Auf dem Rückweg Richtung Kona zählten nur noch die letzten 12 Kilometer. Der Schmerz im Bein war da, aber der Wille stärker. 🌅


Das große Finish

Der Zieleinlauf am Pier von Kona – pure Gänsehaut. Mit einer Gesamtzeit von 10:49 Stunden bin ich die schnellste Frau aus Sachsen, unter den Top 20 Deutschen Athletinnen – und vermutlich eine der wenigen Starterinnen mit drei Kindern und Vollzeitjob. Als 30. meiner Altersklasse und 201. Frau overall bin ich unglaublich glücklich & stolz, das härteste Rennen der Welt gemeistert zu haben. Die unzähligen Trainingsstunden und all die Vorbereitung haben sich ausgezahlt.

Das Schönste: meine Familie an meiner Seite zu wissen und dieses Abenteuer gemeinsam erlebt zu haben. Diese 200 noch schnellere Frauen motivieren mich sehr! Weiter gehts! 🌺💪


PRESSE

Für die "Aufsteigerin des Jahres"

von Athletico Leipzig wird Kailua-Kona zum Familienerlebnis.
ARTIKEL VON FRANK SCHOBER aus der Leipziger Volkszeitung 

Trotz unfassbar wenig Training

träumt die dreifach Mutter aus Sachsen von den Top 30 der Welt in ihrer Altersklasse. ARTIKEL von ANIKA ZIMNY - FREIE PRESSE SACHSEN

Instagram post

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VIELEN LIEBEN DANK für eure Unterstützung zur IRONMAN Weltmeisterschaft 2025. Danke für jeden Beitrag zum Erreichen der TOYOTA Crowd! 

T R I A T H L O N

WHO I AM

 Als Sportingenieurin, dreifache Mutter und Datenanalystin bringe ich Energie, Herz und Humor in alles, was ich tue. Mit Hingabe, Leichtigkeit und einer Portion Hartnäckigkeit lebe ich an der Seite meines Mannes ein buntes Familienleben in der Leipziger Neuseenlandschaft – unserem sozialen und beruflichen Lebensmittelpunkt. 

PASSION

Nach der Challenge Roth 2023, einem säschsischen Meistertitel über die Mitteldistanz 2023 und dem Podestplatz beim Erfurt Indoor Sprint 2024 packt mich die Lust einmal mehr meine Leistungsgrenzen zu verschieben!  Meine Leidenschaft möchte ich teilen und vielen Frauen, sowie auch meinen Kindern ein motivierendes Vorbild sein. So verfolge ich meine Träume von einer erfolgreichen Laufbahn als Altersklassenathletin!

RESULTS

2025

IRONMAN WELTMEISTERSCHAFT - HAWAII - AK Platz 30
12. Zwickau Triathlon Mitteldistanz - Gesamtsieg der Frauen Platz 1
28. Arendsee Triathlon Mitteldistanz - Gesamtsieg der Frauen Platz 1
19. Deggendorfer Triathlon Olympisch - Gesamtsieg der Frauen Platz 1
26. VVO Oberelbe Marathon / Halbmarathon - Platz 31 der Frauen 

2024

Ironman Portugal Cascais
   Langdistanz - Platz 7 AK - 20. Frau Gesamt
    Qualifikation für:
        2025 VinFast IRONMAN World Championship 
AUDI Triathlon Ingoldstadt Mitteldistanz - Platz 3 AK
Ironman 70.3 Venice-Jesolo Platz 15 Gesamt, AK 6
Tri Indoor Erfurt Super Sprint - Platz 3 Gesamt, AK 1

2023

Knappenman - Sächsische Meisterschaften - Platz 1
Challenge Roth  - Langdistanz – Platz 55 Gesamt, AK 11
neuseenMan in Ferropolis - Mitteldistanz – Platz 9 Gesamt, AK 4
Ober-Elbe Marathon Dresden - Marathon - Platz 10 Gesamt, AK 2
Celler Wasa Lauf - 20 km Lauf - Platz 8 Gesamt, AK 5
Fockeberg Lauf Leipzig - 12 km Berglauf - Platz 5 Gesamt, AK 2

2022

neuseenMAN 2022 in Ferropolis  - Sprintdistanz - Platz  5 Gesamt, AK 3 
Leipziger Triathlon 2022 - Olympische Distanz – Platz 9 Gesamt, AK 2
Ironman 70.3 Erkner 2022 - Mitteldistanz – Platz 39 Gesamt, AK 12

BLOG

Regionalliga Ost – Team Staffel

Letztes Rennen der Regionalliga Ost mit unserem TEAM ATHLETICO LEIPZIG – und diesmal im Staffelformat beim Cottbus Triathlon. Gemeinsam mit den jüngsten Damen des Vereins am Start, die stark vorgelegt und einen soliden Vorsprung herausgearbeitet hatten.

Der Druck war da – und die Motivation groß, diesen Vorsprung ins Ziel zu bringen. An einem der letzten heißen Sommertage kämpfte ich mich zügig durch das dreieckig gesteckte Schwimmbecken und sprang nach einem eher „Langdistanz-Wechsel“ aufs Rad. Dort gab ich mit meinem kleinen Bianchi alles, was ging – voller Fokus, volle Power.

Auf der Laufstrecke wollte ich unsere Führung um keinen Preis verlieren. Mit der zweitbesten Laufzeit des gesamten Feldes flog ich ins Ziel – direkt in die Arme meiner Team-Mädels. Ein starker Abschluss der Liga-Saison und ein echtes Gemeinschaftserlebnis. 🏊‍♀️🚴‍♀️🏃‍♀️


12. Zwickau Triathlon

Letzter Härtetest vor Hawaii – und das bei richtig schlechtem Wetter.
 Geschwommen wurde im Becken, der Test mit dem Swimsuit lief perfekt – super Pacing, genau im Plan. Dann raus aufs Rad bei unter 10 Grad: 14 Mal den Berg hinauf um 1000 Höhenmeter zu überwinden, über teils ruppige Straßen, vorbei am Radstadion von Zwickau.

Mit gefrorenen Zehen in den Carbonschuhen ging’s auf die Laufstrecke – fünf Runden, fünfmal vorbei am Stimmungsnest, getragen vom Publikum.
 Der Lauf fühlte sich stark an: 20 Kilometer mit einem Schnitt von 4:37 min/km – kontrolliert, fokussiert, schnell.

Als erste Frau gesamt ins Ziel – ein harter, aber großartiger Tag.
Die perfekte Generalprobe für Hawaii. 🌧️💪🌺

Neues TT Bike für Hawaii 

Manche Dinge passieren genau dann, wenn man sie am meisten braucht – oder auch einfach, wenn man den Mut hat, Ja zu sagen.
Dank einer glücklichen Fügung, einem spontanen Sponsor und meinem besten Rad-Berater durfte ich eine Investition tätigen, die für mein großes Ziel auf Hawaii einen echten Unterschied machen wird:
Ein neues Wettkampfrad!

Mit dem neuen Time-Trial-Bike kann ich nun nicht nur auf modernes, wettkampferprobtes Material setzen, sondern mich auch in jeder Hinsicht besser auf die Anforderungen des Ironman vorbereiten.
Das Bikefitting war natürlich der erste wichtige Schritt – Sitzposition, Auflieger, Pedaleinstellung, alles muss passen. Danach hieß es: Vertraut machen mit dem neuen Gefährt, testen, justieren, fühlen.

Auch die kleinen, aber entscheidenden Details wie die Flaschenversorgung, der Radcomputer oder die optimale Aeroposition wollen gut abgestimmt sein. Und genau das passiert jetzt – Schritt für Schritt.

Ich bin überglücklich, mit diesem Rad an den Start in Kona gehen zu dürfen – und unendlich dankbar für alle, die das möglich gemacht haben.
 Jetzt beginnt die Feinarbeit – und die Vorfreude wächst!

28. Arendsee Triathlon 

 Arendsee | Mitteldistanz | 35 Grad im Schatten

Endlich mal wieder ein richtig gutes Schwimmen – rhythmisch, fokussiert, in einer starken Führungsgruppe unterwegs. Dann aufs Rad… gefühlt schwach.
Vor allem, als die Konkurrentin wie eine Rakete an mir vorbeigeflogen ist 🚀 – auf einmal 11 Minuten Rückstand vor dem Laufen.
Aber: Selbstvertrauen wächst leise.
Mit kühlem Kopf, guten Beinen, 120g Kohlenhydraten und einer klaren Renneinteilung konnte ich den Positionen drehen – und tatsächlich noch den Gesamtsieg holen 🥇

„Wie sich das Universum ausrichtet, wenn du anfängst, an dich selbst zu glauben.“ You just keep showing up – and figure out just how you do. 

19. Deggendorfer Triathlon

Der erste Triathlon 2025 im neuen Trisuit - in Deggendorf in Bayern – hier konnte ich überraschend meinen ersten Gesamtsieg holen! 🥇
Ein olympisches Rennen zum Einstieg in die neue Saison – im brandneuen TriSuit Custommade vom Rothai Bikestore , gefertigt von Lawi Sportswear!  Fühlt sich auf jeden Fall super an!!!
Trotz widriger Bedingungen und kurzfristiger Streckenentscheidung ging es mit Kälte ins Wasser, bei Sturm und sogar Hagel auf die Radstrecke – und zur Freude bei Sonnenschein im Laufschuh über die Ziellinie! 🏁
Die Tagesaufgabe war klar: schnelle Beine in der dritten Disziplin! 🏃‍♀️
Die Hausaufgaben der letzten Wochen waren gemacht – körperlich wie mental. Und so gelang es mir, die aufholende Österreicherin (Gesamt-Zweite) über die 10km auf Abstand zu halten 💪🏼
Wieder ein 🧩 Teil mehr auf dem Weg nach Hawaii 🌺

Lichtenauer Halbmarathon

Saisonauftakt beim Oberelbe - Marathon in Dresden – und was für einer!☀️
Mitten durch die Elblandschaft, Sonne im Gesicht, Dresden im Blick – kraftvoll gelaufen, richtig im Flow.
Nach eher wackeliger Vorbereitung war ich gespannt… aber dann lief’s einfach. Von Anfang an.
Körper, Kopf, Strecke – alles im Einklang. So darf’s weitergehen. 💪✨ 
Über den Halbmarathon konnte ich Technik, Taktik und Verpflegung wunderbar umsetzen!
PB auf meiner eher schwächsten Disziplin!  🏃‍♀️

Ironman Portugal Cascais

Ein wahrlich glückliches und erleichtertes Finish nach einem langen Renntag! Begonnen bei Sonnenaufgang im Atlantic und beendet mit einer soliden Leistung nach Sonnenuntergang am Bay von Cascais!

Vom Start weg konnte ich ziemlich ruhig aber kräftig die erste Hälfte der 3,8km Schwimmstrecke durch das salzige Wasser kraulen. Nach der Wende wurde es wellig und wild. Im Blickwinkel hatte ich also die führenden Athletinnen um mich herum. Exit Seite an Seite mit der späteren Gesamtsiegerin!

Die Renntaktit fürs Radfahren war klar "defensiv" auf Grund der zu bewältigenden 1600 Höhenmeter. Der erste Anstieg verlief gut, ich folgte einer Belgierin bis zur Formel 1 Rennstrecke - Dann überkam mich die übliche Tempolust und ich fuhr ihr davon die kommenden 50km recht einsam bis nach Lissabon und zurück. Auf der zweiten Runde musste ich einmal halten - doch dies war mein Glück. Endlich hatten also 4-5 Frauen aufgeschlossen und mein Wettkampfherz trieb mich wieder voran!

Also wechselte ich freudig aber etwas nervös in den Laufschuh. Auch hier warteten 300 Hm. Es wurde kühler und die Sonne ging unter. Die erste von 3 Runden fokussierte ich mich auf Energy und Pacing - danach rollte es und ich konnte sogar einen negativen Split für die zweite Marathonhälfte ins Ziel laufen!

Platz 7 in der stärksten AK - 20. Frau Over All -
Qualification World Championship!

I did it! Because #anythingispossible 

AUDI Triathlon Ingoldstadt

Nach dem AUDI AG Triathlon powered by BÜCHL Gruppe ist vor dem Endspurt auf dem Weg zum The IRONMAN Group Cascais. Nach dem Frühstart einiger Athletinnen habe ich leider den Anschluss an die führende Gruppe verloren, sodass ich mein eigenes Rennen recht ruhig schwimmen konnte und musste. Auf dem Rad war es eisig kalt die gesamte erste 90km Runde, leider dann auf Leistungskosten in der zweiten Runde. Dennoch stieg ich als gesamt 10e Frau in die Laufschuhe und konnte über den Halbmarathon solide meine Pace halten! 

Aus dem Training heraus bin ich mit der Bronzeplatzierung auf dem Altersklassentreppchen zufrieden und gehe motiviert in die letzten langen Einheiten hinein! 

Ironman 70.3 Venice-Jesolo

Was für ein wundervolles Event an der Küste der Adria zur Mitteldistanz in Italien. Die Vorbereitungen liefen wahrlich durchwachsen bis zum Start des kleinen Roadtrips. Zwischen Frühblüher Allergie und wildem Alltag konnte ich nicht mein volles Trainingspensum umsetzen. Somit ging ich mit gemischten Gefühlen an den Start und nahm mir hauptsächlich eine Verbesserung meiner Laufzeit vor.  Mit dem Startschuss zum Schwimmen kamen all meine Wettkampffreuden zurück, ich schlug mich wacker durchs Meer. Auf der Radstrecke habe ich vor allem versucht konzentriert zu fahren, da die 90km Strecke mit Brücken und Schlaglöchern recht anfällig war. Auf der Laufstrecke fokussierte ich mich auf meine Herzfrequenz und die gewünschte mindest Pace, um einen kontrollierten Lauf zu absolvieren. 
Check - mein Plan ging auf - neue PB mit 4:41:29 h und dem 15th Platz von 382 Frauen!

Wintertraining

Der gewünschte Schnee zeigt sich nur für wenige Tage – aber dann immerhin vor der Haustür in Leipzig. Das geplante Wintertrainingscamp in den österreichischen Voralpen muss einem Laufblock in den Bergen weichen. Kapazitäten für Fahrradkilometer in der Sonne - alias einem Trainingslager auf Mallorca oder ähnliches. - bestehen in diesem Jahr für mich nicht. Diese lange, graue und nasskalte Periode ist an manchen Tagen ziemlich herausfordernd.
Doch die Pläne für die warme Saison stimmen mich positiv!
Von Venedig  - IM 70.3 Yesolo
über die Hochebene von Asiago - Tour Transalp 2024
bis zur Formel 1 Rennstrecke in Cascais - Ironman Cascais
erwartet mich ein großartiges Sportjahr! 

Super Sprint beim Tri Indoor

Anfang Februar ging es in die schöne Stadt Erfurt, gemeinsam mit den Vereinskolleg*innen von Athletico Leipzig. Der erste Indoor Triathlon bestand für mich aus 400m Schwimmen auf der 50m Bahn der Roland Matthes Schwimmhalle. Anschließend wurden die Zeiten sortiert sodass es im Jagdstart, für mich mit 1:23 min Rückstand auf die Indoor-Bikes ging. Mit einer satten Wattkurve konnte ich mich von Position 8 auf 2 heranfahren. Nach den 10 Kilometern sprint, ging es direkt auf den 6 x 400m Rundkurs. Das Training macht sich bezahlt – die Beine waren flink und ich konnte auf Platz 3 das Rennen finishen. Zwischen den jungen Bundesliga Athletinnen freute ich mich doppelt über die Blumen auf dem Podium! 

Sächsische Meisterin beim Knappenman

Der schnelle Triathlon im Lausitzer Seenland fand am 26. August in Lohsa am Dreiweiberner See in Lohsa statt (Knappenman 2023). Der Wettkampf wurde von der Deutschen Triathlon Union als Sächsische- und Mitteldeutsche Meisterschaft gewertet. Mit 25,1 Grad war der See warm genug für das offizielle Neo-Schwimmverbot. Der Morgen war nass und grau, der See rau und wellig. Der Wettkampf begann also auf den ersten 1,9 km recht unruhig. Die Orientierung im Wasser fiel mir etwas schwer, dennoch konnte ich beim Ausstieg schon eine Frau einsammeln und wechselte als 2. Dame aufs Rad. Wir fuhren 4 Runden a 22,5km und ich konnte Runde für Runde Vorsprung trotz des wiederkehrenden Gegenwindes aufbauen und die führende Frau hinter mir lassen. Auf der Laufstrecke folgte ich fröhlich dem Führungsfahrzeug und genoss die Strecke entlang des Sees. Dennoch rechnete ich jederzeit damit, dass ich von hinten überholt werde. So kam es auch, bei Km 14,8. Insgesamt brachte ich den Wettkampf als 3. Frau ins Ziel. Zum Glück kamen die anderen beiden nicht aus Sachsen :-) Mit meiner Performance war ich rundum zufrieden :-)

Frau Triathlon


Die Redaktion der DB Planet, die für Dialog und Partizipation bei der Deutschen Bahn eine Plattform bietet, bat mich um ein Interview nach der Challenge Roth. Am Ende entstand ein umfangreicher Artikel über meinen Werdegang der ersten Saisonhälfte mit dem großen Highlight der Challenge Roth.  Es ist ein wertschätzendes Gefühl, wenn der Arbeitgeber Interesse am Privatleben der Mitarbeiter hegt. Der Artikel sorgte für viele positive Rückmeldungen auf unterschiedlichen Wegen. Auch die Fräulein Triathlon Community ist nun bei einem der größten Arbeitgeber Deutschlands bekannt. Wer also selbst einmal reinlesen möchte, tue dies über den unten aufgführten Link. 

Ich freue mich auf den weiteren Weg in die zweite Saisonhälfte mit einer starken Partnerin, der Deutschen Bahn im Rücken.

Challenge Roth 2023

Was für ein Wahnsinns Rennen am 25.06.2023 im Triathlonmekka Roth! Vom epischen Schwimmstart morgens 07:10 Uhr bis hin zum phänomenalen Einlauf in das grüne Stadion was es ein emotional geladener Tag! Die Beine und die Stimmung fühlten sich morgens richtig gut an. Die Profis sprangen ins Wasser und mit der 1. Frauenwelle durfte auch ich mich in den Main-Donau-Kanal begeben. Alle 500m piepste mir meine Uhr eine solide Schwimmzeit zu, die Strömungen konnte ich leicht wahrnehmen und ein paar kraulende Oberarme musste ich einkassieren. Nach 1:03h konnte ich schon ins Wechselzelt laufen und die anfeuernden Rufe wurden laut! Schnell aufs Rad gewechselt und ab auf die 180km lange Radstrecke. Die ersten  40km war die Strecke wirklich voll und es war ein ständiges Ein- und Ausfahren. Da ich meine starken Beine zügeln wollte, blieb ich leider einmal zu viel in einer Lücke. Schon kam das Kampfgericht und verpasste mir eine 5min Zeitstrafe. Zurecht, denn ich hätte schneller abbremsen müssen. Also saß ich zu Beginn der 2. Runde kurz in der Penalty Box fest. Mental immer noch guter Dinge durchflog ich die zweiten 90km - am Ende standen 05:12h auf der Uhr.  Die Wechselzone 2 passierte ich in unter 90 Sekunden! Wahrlich ich freute mich auf den Marathon - bis Kilometer 12 lief es richtig rund.  Ab da streikte mein Körper - vermutlich auf Grund des hohen Salt und Elektrolytverlustes.  Somit rettete ich mich mit Salz und Cola nach 3:53 h ins Ziel.

Mit einer Gesamtzeit von 10h 18min 36 sek konnte ich mir
Platz 56 unter 505 Finisherinnen sichern. In meiner stark besetzten Altersklasse lief ich auf Rang 11.

Der Wunsch nach einem SUB10 Ergebnis bleibt bestehen!


Regionalliga beim Triday

Beim Leipziger Triday 2023 durfte ich für das zweite Team von Athletico Leipzig in der Regionalliga mit an den Start gehen. Es war ein Teamrennen bei dem vier Frauen pro Team gemeinsam über die Sprintdistanz starten, von denen anschließend die drei schnellsten gemeinsam ins Ziel laufen müssen. Mit Natascha, Sina und Antje waren wir über alle drei Disziplinen gut aufgestellt. Nach dem überraschend schnellen Schwimmen, bei dem ich auf den letzten Metern etwas abreißen musste, ging es gemeinsam aufs Rad. Das Windschattenverbot war für alle Teams aufgehoben, um hier im belgischen Kreiselformat schnelle Zeiten fahren zu können. An dieser Stelle durfte ich gemeinsam mit Antje viel Führungsarbeit leisten und unser Paket ziehen. Es war anstrengend hart so hohe Wattzahlen zu fahren, doch wir konnten ein Team direkt überholen und sogar Abstand gewinnen. Auf der Laufstrecke dann musste es schmerzlich passieren, die Gruppe riss auseinander. Nun liefen wir im Trio ohne Sina zwei knackige Runden mit Höhenmetern und Stoppelfeld. Es war sehr heiß und unser Lauftempo recht unterschiedlich, also lernte ich wie man sich gegenseitig schiebt.  Wir finishten auf einem guten vierten Platz nach den Teams aus Berlin, Dresden und Thüringen! Chapeau Mädels - auch dieses Rennen war mir ein Fest und jede Lehreinheit wert!

NeuseenMan in Ferropolis

Die Mitteldistanz beim Neuseenman stellte die Generalprobe für das große Rennen im Juni dar. Viele Frauen der Fräulein Triathlon Community waren vor Ort, die Stimmung war fantastisch! Im vergleich zum vergangenen Jahr gab es im See keine Wellen, dafür eine verkürzte Schwimmstrecke auf Grund noch sehr niedriger Wassertemperaturen. So oder so, nach 23 min konnte ich gewohnt flink als 5. Frau aus dem Wasser springen und sprang auf mein Rad. Hier galt es nun die Verpflegung zu testen, das Aufnehmen der Flaschen zu routinieren und weiterhin die Position zu halten. Die ersten 45 Km liefen wie am schnürchen, auf der zweiten Runde begann mein Kopf zu kochen. Der Aerohelm mit Visier wurde zur Herausforderung. Nach 2:34h konnte ich als 8. Frau vom Rad steigen und auf die Laufstrecke wechseln. Auch hier begann die Hitze zu wirken, sodass ich wirklich mit mir selbst kämpfen musste. Vermutlich hatte ich auf dem Rad mit einer hohen Durchschnittsgeschwindigkeit auch zu viel Energie gelassen.  Angespornt von vielen lieben Zusprüchen entlang der Strecke brachte ich den Halbmarathon nach 1:38h ins Ziel.

Mit 04:39h konnte ich als 9. Frau den Neuseenman finishen. Als viert platzierte in meiner Altersklasse war hier noch Luft nach oben.

Von diesem Rennen konnte ich viel mitnehmen auf der #roadtoroth! 

24. Ober Elbe Marathon

Mein erster Marathon und dann so ein landschaftliches Schmuckstück! Der morgen war noch kalt und die Elbe tau frisch. Doch an der Startlinie wurde ich fröhlich vom Moderator begrüßt sodass ich guter Dinge war, auch wenn die Beine vom Langdistanztraining recht müde waren. Nicht desto trotz stellte ich mich der Herausforderung mit Demut. Die Verpflegung musste getestet werden und für den Kopf wollte ich wissen, wie sich 42 Km in den Beinen anfühlen. Der Startschuss fiel pünktlich 9Uhr und die ersten Sonnenstrahlen kamen heraus. Die ersten Kilometer folgte ich den Zeitläufern für 3:45 h. Irgendwann bildete sich eine eigene Gruppe mit sympathischen Männern um mich herum. Wir liefen Seite an Seite, tauschten uns aus, teilten Gels und Pace. Jeder übernahm auch mal die Führung. Schon zur Halbzeit rief mir am Streckenrand ein Passant entgegen, dass ich gut auf Kurs sei - denn aktuell auf Position 10 der Frauen. Beflügelt durch diese Information hielten wir unsere Pace stabil.  Ab Kilometer 33 musste ich einige der Wegbegleiter ziehen lassen, eine Tempoverschärfung war mir zu heiß... Als ich dann aber die Semperoper sah und nochmals durch kräftige Anfeuerung am Wegesrand den Endspurt verspürte, ging es nochmal zur Sache. Ich spurtete die letzten zwei Kilometer ins Stadion hinein und finishte in 3:34h als 10. Frau ins Ziel! Ein wahrlich gutes Erlebnis auf der #roadtoroth!

39. Int. Celler Wasa Lauf

Kindheitserinnerungen werden wach, wenn in der malerischen Altstadt von Celle die Läufer*innen sich versammeln und gemeinsam zum internationalen Volkslauf über Strecken von 2,5 bis 20 km an den Start gehen.
Für mich war es der erste Test über die halbe Laufstrecke der Langdistanz, über 20 km. Direkt aus dem Training heraus mit der gesamten Familie bestritten wir den Sonntäglichen Lauftag. Zum Warmup ging es mit meinen zwei größeren Kids über die 2,5 km Strecke. 2h später stand ich dann alleine an der Startlinie und wollte mit einer stetigen Racepace einen ordentlichen Longrun finishen. Der erste Kilometer war wieder sehr zügig in aller Euphorie, also zügelte ich mein Tempo ein wenig. Schlussendlich wollte ich die Beine dann einfach laufen lassen und überraschte mich selbst mit einer durchschnittlichen Pace von 4:37min. Die Stimmung war auch hier an der Strecke immer wieder belebend, besonders meine Familie hat mich an vielen Ecken motiviert! Am Ende konnte ich als 8. Frau in der Gesamtwertung wieder unter den Top 10 ins Ziel rennen! Das Rennen gibt mir Selbstvertrauen im Hinblick auf Roth, und das ist alles was zählt!!! 

62. Fockeberglauf Leipzig - Kult -

Beim 62. Fockeberglauf Anfang März in Leipzig konnte ich beim 6 maligen Erklimmen des Berges und damit dem Hauptlauf der Frauen und Männer über 12 Kilometer als starke 5. Frau ins Ziel einlaufen. 

Als 2. Frau in meiner Altersklasse kam ich nach 57 Minuten den Berg wieder hinunter. Meine angepeilte Racepace konnte ich gut unterschreiten. Angefeuert von einigen Athleticos am Rande der Strecke und wichtigen Tipps zur Energieverpflegung vorab des Rennens habe ich wieder wertvolle Erfahrung gesammelt und das Rennen sehr genossen! Trotz der weiterhin sehr kalten Temperaturen war es ein gelungener Auftakt in die diesjährige Wettkampfsaison!!! 

TrainingsCamp 

Ein kräftezährendes aber tolles Wochenende liegt hinter mir. Gemeinsam mit einer bunten Gruppe Triathleten von Athletico Leipzig verbrachten wir zwei Nächte und 8 Sporteinheiten im Sportpark Rabenberg, der Sierra Nevada des Erzgebirges. Das Grundgerüst bildeten die vier intensiven Schwimmeinheiten und die zwei Bergläufe mit insgesamt 500 Höhenmetern. Der Fokus galt also einer gewissen Schwimmstärke für den Ligabetrieb. Das abwechslungsreiche Training beinhaltete Grundlagenkilometer, Geschwindigkeitssteigerungen, explosive Startimmitationen und einen Leistungstest. Im Teambildenden Format wurden alle Ergebnisse besprochen und ausgewertet. Das rundum gute Essen, die lustige Gesellschaft und besonders auch die kinderfreie Zeit mit meinem lieben Mann haben die Anstrengungen sehr angenehm abgerundet. Nun gehe ich wieder mit Fokus und angepassten Leistungsbereichen ins wöchentliche Training zurück. 

Mein liebes Fräulein

Eine Community von Frauen für Frauen - so etwas hat es wohl in der Szene noch nicht gegeben. Dabei ist es stets Fakt, dass Frauen im Triathlon immer noch stark unterrepräsentiert sind. Schlichtweg fehlt häufig der Mut und die ergriffene Zeit für diese trainingsintensive Sportart. Die Gründerinnen von "Fräulein Triathlon" sind mit Ihrer Mission zu begeistern, zu ermutigen und zu vernetzen wirklich durch die Soziale Medienlandschaft geschossen. Nun bevölkern sie mit ihrer pinken Flagge immer mehr Triathlonveranstaltungen. Ich bin dankbar seit diesem Jahr 2023 ein Teil des FRÄULEIN TRIATHLON POWERTEAMS zu sein! Augen auf - die Zukunft ist pink.

FTP Test 

Gemeinsam mit power&pace  habe ich diese Woche den FTP Test (Functional Treshold Power) absolviert. Gemeinsam mit 9 weiteren Triathleten bin ich auf dem Rollentrainer unter der Aufsicht von Coach Björn Geesman für 20 Minuten maximale Wattleistung gefahren. Ein Ausgangstest der für die Bestimmung der saisonalen Trainingsbereiche unerlässlich ist. Danke an Frank Wechsel und Jule Bartsch für dieses tolle Event.

Challenge Roth

Mit dem großen Ziel vor Augen - den weltweit größten Langdistanz Triathlon über 3,8km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen in 2023 zu finishen. Bei der traditionsreichen und bestbesetzten europäischen Veranstaltung dieser Sportart ist Gänsehaut pur und maximale Power gesichert. Mit besten Dank an den Gewinn des Startplatzes gesponsert von hep global, dem Presenting-Partner der Challenge Roth. 

Freiwasser Schwimmen

Ward ihr schonmal im Freiwasser unterwegs? Hier im Leipziger Neuseenland ist das wunderbar möglich. Mein Lieblingsspot befindet sich im Norden am Schladitzer See - direkt am Camp David bei All on Sea.
Hier findet man herrlich klares Wasser umgeben von Urlaubsflair! Egal ob bei einem kühlen Getränk unterm Sonnensegel, jeder Menge Wasser- und Freizeitspaß und den optimalen Bedingungen für viele zügige Meter zum Schwimmen. 

Hast du Lust? Ab Mai 2023 begleite ich dich gern dabei! Infos folgen!

Athletico Leipzig e.V.

Auf der Suche nach einem organisierten Trainingsumfeld wurde ich bei Athletico Leipzig fündig. Ein recht jung gegründeter Verein, heraus aus einem Leipziger Traditionsverein organisieren sie sich auf modernste Weise per Meta Plattform und Spieler App. Hier finden junge und alte, hobby und ambitionierte Athleten zueinander. Noch dazu sind sie mitorganisator einer grandiosen Nachwuchsveranstaltung, dem TRIDay Leipzig. Zuschauen, Mitmachen, Mitgestalten lohnt sich! Meine bessere Hälfte und ich wurden herzlichst aufgenommen, besonders das Schwimmtraining ist eine große Bereicherung. Wir sind happy bei Athletico eine Sportheimat gefunden zu haben.

Vita

  • Geboren im Januar 1990 in Halle an der Saale
  • aufgewachsen und zur Schule gegangen in der Fachwerkstadt Celle
  • im Alter von 5 Jahren begann ich zu Schwimmen
  • nebenher besuchte ich die Leichtathletik, 

       eine Jazz-Dance Gruppe und ein Skate-Team

  • zusätzlich lernte ich Klavier, Saxophon und E-Bass spielen
  • nach dem Abitur verbrachte ich ein Freiwilliges Jahr in der Dominikanischen Republik
  • anschließend begann ich mein Studium an der TU Chemnitz
  • im Jahr 2015 gründeten mein Mann und ich eine stetig wachsende Familie
  • unterwegs als joggende Laufmama und begeisterte Radfahrerin startete ich 2017 zum ersten mal bei einem Triathlon, dem Leipziger Triathlon
  • hier begann die bewegte Reise...

P O R T F O L I O

P a r t n e r  &  U n t e r s t ü t z e r

Ich bedanke mich herzlich für die Unterstützung und vor allem das in mich gesetzte Vertrauen.

Partnership

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe und Sie mich auf meinem sportlichen Weg begleiten möchten, freue ich mich sehr über Ihre Nachricht.

Ich bin offen für verschiedene Formen der Zusammenarbeit – ob im sportlichen, medialen oder persönlichen Austausch. Authentizität, Begeisterung und gemeinsame Werte stehen für mich dabei im Mittelpunkt.

Lassen Sie uns gerne ins Gespräch kommen und gemeinsam herausfinden, wie eine Partnerschaft aussehen kann.